Dienstag, 28. Mai 2013


Füsilier-Regiment 39

 
(Niederrheinisches, General Ludendorff)



Stiftungstag            :                      
26.01.1818

Errichtet:                             
26.01.1818           
in Koblenz, Neuwied und Andernach aus Mannschaften der Garnisonsbataillone 19 – 34,
1860 tritt das Landwehr-Stammbataillon Neuss als III. Bataillon zum Regiment

Auflösungstag:                 
14.12.1918 in Bad Driburg

Garnisonsstandorte:           
1818 - 1849 Luxemburg
1849 - 1850 Stab und I. Bataillon Mainz, II. Bataillon Luxemburg
1850 - 1851 Stab und II. Bataillon Mainz, I. Bataillon Kreuznach, Koblenz
1851 - 1860 Stab, I. und III. Bataillon Mainz, II. Bataillon Koblenz, Mainz, III. Bataillon Koblenz
1861 - 1866 Koblenz, Ehrenbreitstein, Feldzug
1866 - 1914 Düsseldorf

Feldzüge:                           
1866 Krieg gegen Österreich (Münchengrätz, Königgrätz)
1914 - 1918    I. Weltkrieg

Armeekorps:                     
VII. Armeekorps             


Uniform:  
Uniform 1915 (Armeeverordnungsblatt Nr. 44 vom 02.10.1915, 49. Jahrgang): Waffenrock feldgrau, Vorstöße vorn herunter und an den Taschenleisten ponceaurot, Stehkragen und Ärmelaufschläge / Ärmelpatten ponceaurot, Schulterklappen aus Tuch mit roten Abzeichen und zitronengelben Vorstößen

Regimentsgeschichte:
Das Regiment wurde am 26.01.1818 aus Soldaten der Garnisionsbataillone 19 bis 34 (Wittenberg, Torgau, Mühlberg, Minden, Köln u.a.m.) als Infanterie-Regiment Nr. 36 gegründet und später zum Infanterie-Regiment 39 umbenannt, bevor es im Jahre 1860 in das „Niederrheinisches Füsilierregiment 39“ umbenannt wurde. Zunächst wurde das Regiment in Luxemburg stationiert und später nach Mainz, Koblenz / Ehrenbreitstein verlegt. Am Krieg des Jahres 1866 nahm das Regiment im Verband der Division Beyer teil, um den Hannoveraner Truppen den Weg nach Süden und die Vereinigung mit den bayerischen Truppen zu versperren. Nachdem sich die Armee Hannovers bei Langensalza ergeben hatte, erfolgte der weitere Vormarsch in Richtung Bayern und die Gefechte bei Hammelburg und Helmstedt. Nach dem Friedensschluss wurde das Regiment in seine neue Garnison nach Düsseldorf verlegt, wo es am 08.11.1866 eintraf und die Kaserne an der Königsallee bezog. Das Regiment gehörte nunmehr zum VII. Westfälischen Armeekorps. Am Krieg von 1870/1871 nahm das Regiment im Verband des VII. Armeekorps und der I. Armee teil. Hier kam es hauptsächlich an der Erstürmung der Spicherer Höhen, der Schlacht bei Gravelotte und der Belagerung von Metz teil. Anschließend war das Regiment an der Belagerung von Montmèdy und Mèzieres teil. Der weitere Feldzug führte das Regiment bis an die Grenze zu Schweiz und nach dem Friedensschluss wurde es bis Anfang Juni in Nancy, Toul und Pont à Mousson stationiert. Am 07./10. Juni 1871 kehrte das Regiment nach Düsseldorf zurück. Die Kaserne an der Königsallee war bis 1898 Heimat des Regimentes. Noch im Jahre 1898 zog das Regiment in die neu errichtete Kaserne in Derendorf. Am 03.07.1914 kehrte das Regiment von einer Manöverübung aus dem Sennelager bei Paderborn zurück und bereits am 01.08.1914 erfolgte die Mobilmachung der Armee. Am 07.08.1914 wurde das Regiment nach Herbesthal verlegt, wo auch Teile des Infanterie-Regimentes Nr. 56 aus Wesel eintrafen. Beide Regimenter bildeten die 28. Infanterie-Brigade. Das Regiment wurde Richtung Lüttich in Marsch gesetzt wo es am 09.08.1914 eintraf. In der Folge wurde das Regiment an folgenden Frontabschnitten eingesetzt:

09.08.14 – 18.08.1914           
Gefechte bei Lüttich
 
18.08.14 – 07.03.1915
Vormarsch über Court St. Etienne, Gembloux, La Romonerie nach Charleroi, Gefechte bei Haulchin- Peissant, Villers Sire Ricole, Ferme Salemagne, Elesmes bei Maubeuge, weiterer Vormarsch Richtung Ribemont und Craonne,  Gefechte bei Hurtebise, St. Victor Ferme
Corbeny und Stellungskrieg am Chemin des Dames.

07.03.15 – 04.04.1916
Verlegung des Regimentes nach Hirson / Champagne und Stellungskrieg zwischen Tahure und Perthes, später bei Selles, Rauroy,

April 1916 – Juni 1916
Verlegung an die Front bei Verdun, Stellung bei Hardoumont-Dieppe, Grand Chèna Wald und Bati Wald. Kämpfe um Fort Vaux.

10.07.16 – 04.07.1916
Herauslösung aus der Front bei Fort Vaux, Stellungen in der Woevre-Ebene bei Moulainville

04.07.16 – 15.07.1916
Ausbildungszeit in Rorroy le sec

15.07.16 – 10.09.1916           
Frontabschnitt bei Fort Vaux
 
10.09.16 – 01.10.1916           
Ruhe- und Ausbildungszeit bei Afflèville

01.10.16 – 03.11.1916           
Frontabschnitt bei Fort Vaux

03.11.16 – 31.12.1916           
Stellungskrieg im Cheppy-Wald

17.01.17 – 22.02.1917           
Stellungskrieg auf dem Bauquoisbergkegel südlich Varennes.

22.02.17 – 06.04.1917           
Ruhezeit und Ausbildung bei Mouzon und Carignan

09.04.17 – 21.04.1917           
Schlacht an der Aisne, Juvincourt

08.05.17 – 31.06.1917           
Stellungen am Chemin des Dames

01.07.17 –01.08.1917           
Ruhezeit in der Nähe von Bervins

01.08.17 – 06.01.1918           
Stellungskrieg am Chemin des Dames

03.01.18 – 20.03.1918           
Ausbildungszeit in Belgien und Frankreich

21.03.18 – 30.03.1918           
Die März-Offensive, Bereitstellung des Regimentes südlich St. Quentin

01.04.18 –06.04.1918           
Armeereserve bei Rouvroy en Santerre

07.04.18 – 23.05.1918           
Ausbildungszeit bei Charleville

23.05.18 – 30.05.1918           
Maioffensive, Bereitstellung im Raum Corbèny
 
30.05.18 – 30.07.1918           
Kämpfe bei Vincelles, Verneuil, Ruhephase bei Dizy le Gros, Kämpfe bei Aignizy Ferme, Ville en Tardenois, Cohedon, Bois du Reims und Bligny

30.07.18 – 27.08.1918           
Kämpfe bei Jonchery, Muizon, Vesle-Stellung,

27.08.18 – 15.09.1918           
Ruhephase bei Cormicy-Chalons les Vergeux

16.09.18 – 29.09.1918           
Stellungskrieg bei Trigny

29.09.18 – 01.10.1918           
Rückzugskämpfe bei Guyencourt, Vantelay, Bouvancourt, Fontaine-Ferme.

01.10.18 – 13.11.1918           
Rückzugskämpfe, Güntherstellung, Hundingstellung

11.11.18 -                             
Rückmarsch aus dem Raum Aiglemont durch die Ardennen und über Vianden nach Deutschland und weitere Verlegung nach Bad Driburg, Demobilisierung des Regimentes


Nach Auflösung des Regimentes wurde aus dem III. Bataillon das Freikorps Niederrhein gegründet, welches im August 1919 mit dem Freikorps Düsseldorf zusammengeführt und dem Reichswehr-Infanterie-Regiment 61 angegliedert wurde. Aus den Mannschaften des Freikorps Niederrhein wurden die 9. und Minenwerfer – Kompanie gebildet. Im Sommer 1920 wurde auch das Reichswehr-Infanterie-Regiment 61 aufgelöst, die Reste traten zum Infanterie-Regiment 18 über, dessen 6. Kompanie die Traditionskompanie des Füsilier-Regimentes Nr. 39 wurde.
 
Unterstellung / Zuteilungen des Regimentes und einzelner Bataillone während des Krieges:


Unterstellungen:

02.08.1914 – 03.03.1915           
28. Infanterie-Brigade, 14. Reserve-Division

10.03.1915 – 20.12.1918           
100. Infanterie-Brigade, 50. Infanterie-Division

Zuteilungen:

07.08.1914 – 17.08.1914           
28. Infanterie-Brigade, 18. Infanterie-Division VII.AK

14.09.1914 – 23.09.1914           
28. Infanterie-Brigade, XV. AK

17.04.1917 – 19.04.1917           
5. bayerische Reserve-Division

23.10.1915 – 31.10.1915           
I. und II.Btl. zur 23. Reserve-Division

23.10.1915 – 31.10.1915           
III.Btl. zur 24. Reserve-Division

 

Literatur:

Franz von Rudorff, Das Füsilier-Regiment General Ludendorff (Niederrheinisches) Nr. 39 im
Weltkriege 1914 – 1918, Verlag Reinhold Kühn A.G., Berlin 1925.

von Wachholtz, Abriss der Geschichte des Füsilier-Regimentes Nr. 39,
Berlin 1896.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Infanterie-Regiment 30
(4. Rheinisches Graf von Werder )

 

Stiftungstag            :                      
06.09.1812
In der Tradition des 1. Regiments der deutschen Legion
 
Errichtet:                             
 25.03.1815                          

Auflösungstag:                 
22.12.1918   Delitzsch (am 15.04.1919 aufgelöst)

Garnisonsstandorte:           
1815 Feldzug
1816 - 1817 Stab, I und II Bataillon Danzig, Füsilier-Bataillon Graudenz und Thorn
1817 - 1820 Stab, I und II Bataillon Koblenz, Füsilier-Bataillon in Jülich
1820 - 1830 Stab, I und II Bataillon Trier, Füsilier-Bataillon Trier und Luxemburg
1830 - 1834 Stab, I und II Bataillon Trier, Füsilier-Bataillon Luxemburg
1834 - 1839 Trier
1839 - 1849 Stab, I und II Bataillon Trier, Füsilier-Bataillon Saarlouis, Feldzug
1849 - 1851 Stab, II Bataillon und Füsilier-Bataillon in Koblenz, I Bataillon in Saarlouis
1851 - 1860 Stab, I und II Bataillon Köln, Füsilier-Bataillon in Koblenz
1866 - 1867 Kassel
1867 - 1871 Mainz 
1871 - 1876 Trier
1876 - 1914 Saarlouis 


Feldzüge:                           
1813 - 1815 Krieg gegen Frankreich, Ligny, Belle-Alliance (Waterloo)
1849 Kämpfe in Baden (Kuppenheim, Waghäusel)
1866 Krieg gegen Österreich (Münchengrätz, Königgrätz)
1914     – 1918 I. Weltkrieg

Armeekorps:                     
XVI. Armeekorps
34. Division, 86. Infanteriebrigade zusammen mit Infanterie-Regiment 173

Uniform:  
Uniform 1915 (Armeeverordnungsblatt Nr. 44 vom 02.10.1915, 49. Jahrgang): Feldgrauer Waffenrock, Vorstöße vorn herunter und an den Taschenleisten ponceaurot, Stehkragen, Ärmelaufschläge, Ärmelpatten ebenfalls ponceaurot, Schulterklappen mit roten Abzeichen und hellblauen Vorstößen, blanke Knöpfe.


Regimentsgeschichte:
Das Infanterie - Regiment 30 gehörte zu Regimentern der alten preußischen Armee und wurde 1728 aus den Soldaten der Festung Küstrin als Füsilier – Regiment Nr. 30 neu formiert. Im Jahre 1740 erfolgte die Neuformierung als Musketier – Regiment Nr. 30. Die Garnisonsstandorte waren Anklam und Demmin, ab 1796 war das Regiment in Stettin stationiert.
Das Regiment nahm in der Folge an allen Kriegen Preußens teil. Im Jahre 1740 war es an der Belagerung von Neiße und 1742 an der Schlacht von Chotusitz beteiligt. Es folgten die Schlachten von Hohenfriedberg und Soor. Nach der Schlacht von Kesselsburg wurden allen Stabsoffizieren des Regimentes aufgrund ihrer außergewöhnlichen Leistungen der Orden „Poure le Merite“ verliehen und ein Regimentssiegel mit der Aufschrift „Bataille bei Kesselsdorf den 15. Dezember 1745“ gestiftet. Es folgten die berühmten Schlachten des 7 – jährigen Krieges wie Rossbach, Hochkirch 1758, Leuthen und Kunersdorf. Im Jahre 1792 nahm das Regiment an den Kämpfen gegen die französischen Revolutionsheere teil und war an der Blockade von Longwy, der Belagerung von Verdun und der berühmten Kanonade von Valmy beteiligt. Im folgenden Jahre wurde Mainz belagert (1793) und im Jahre 1794 nahm das Regiment an den Gefechten bei Frankenthal und Kreuznach sowie an der Schlacht von Kaiserslautern teil. Nach der verheerenden Niederlage der preußischen Armee gegen Napoleon wurde das Regiment im Jahre 1806 aufgelöst. Während des Russlandfeldzuges Napoleons wurde im Jahre 1812 die russisch – deutsche Legion gegründet. Die Legion stand ab dem 28.06.1813 unter dem Kommando des Generals Graf von Wallmoden - Gimborn. Stabsoffiziere waren die Oberstlieutnants von Clausewitz und von Stülpnagel. Die Legion kämpfte nachfolgend (1813) in Norddeutschland gegen französische Einheiten und wurde anschließend bis zum Ende der Kämpfe in den Niederlanden eingesetzt (1814). Im Vertrag von Paris (03.06.1814) wurde die Teilung der Legion festgelegt, wonach jeweils die Hälfte der Legion der sächsischen und bergischen Armee angegliedert wurden. Die russische – deutsche Legion erhielt nunmehr die Bezeichnung „Deutsche Legion“. Im Oktober befanden sich die der bergischen Armee angegliederten Einheiten in Quartieren im Raum Köln – Bonn und wurden dem Generalkommando Aachen unterstellt. 
 
Am 25. März 1815 erfolgte im Zuge der Neugestaltung der preußischen Armee die Aufnahme der „Deutschen Legion“ in das preußische Heer. Das erste Infanterie – Regiment der Legion erhielt die Nummer 30, das zweite die Nummer 31. Bereits kurze Zeit später erfolgte der Feldzug gegen Napoleon mit den Gefechten von Ligny und Wawre und nachfolgend der Einmarsch in Paris. Nach dem vorläufigen Friedensvertrag trat das Regiment im Oktober 1815 den Rückmarsch in die Heimat an und lag nachfolgend in Danzig und Thorn in Garnison. Durch eine so genannte „Kabinets – Ordre“ vom 05. November 1816 wurde festgelegt, dass die Regimenter neben den Stammnummern noch eine Provinzialnummer zu führen hatten. Das Regiment führte ab dem 07.12.1816 die Bezeichnung, Infanterie – Regiment Nr. 30 (4. Rheinisches) und ihm wurde Koblenz als Garnisonsstandort zugewiesen. Im Juli 1817 wurde das Regiment nach Koblenz verlegt. Das 1. Bataillon belegte die Dominikanerkaserne, das 2. Bataillon das Dikastorialgebäude im Tal, während das Füsilier – Bataillon nach Jülich verlegt wurde. Die folgenden Friedensjahre 1817 – 1849 brachten neben den üblichen Aktivitäten (Manöver, Übungen, Personalveränderungen) häufige Verlegungen der Bataillone in neue Garnisonsstandorte (Mainz, Trier, Luxemburg). Im Jahre 1849 wurde das Regiment gegen die Aufstände in Baden mit Gefechten bei Waghäusel, Bruchsal, Durlach, Oberweier und Kuppenheim. Das Regiment blieb noch einige Zeit in Baden, wurde dann für kurze Zeit nach Kurhessen verlegt und anschließend nach Köln / Koblenz als den neuen Garnisonsstandorten verlegt. Köln und Koblenz waren von 1851 – 1860 die Garnisonsstandorte des Regiments, bevor es 1860 nach Frankfurt / Main verlegt wurde.  Dem Regiment war nur eine kurze Friedenszeit gegönnt, denn bereits im Mai 1866 erfolgte die Mobilmachung der preußischen Armee gegen Österreich. Zunächst wurde das Regiment bei der Besetzung Hessens eingesetzt, um anschließend an den Operationen gegen die mit Österreich verbündete hannoversche Armee teilzunehmen. Nach deren Kapitulation wurde das Regiment gegen das 7. und 8. Bundeskorps in Süddeutschland eingesetzt (Gefechte bei Hammelburg, Helmstadt, Roßbrunn und Werbach). Nach dem Friedensschluss wurde das in seine neue Garnisonsstadt Kassel (1866) und nur kurze Zeit später nach Mainz verlegt.
 
Im Juli 1870 erfolgte bereits die erneute Mobilmachung, diesmal gegen den Nachbarstaat Frankreich. Zunächst wurde das Regiment in Reserve gehalten, bevor es im August 1870 zur Belagerung nach Straßburg abgezogen wurde, die sich bis zum September 1870 hinauszog. Im Verband des 14. Armeekorps wurde das Regiment nahm das Regiment am Vormarsch durch die Vogesen bis Gray teil. Dabei nahm das Regiment an den Gefechten bei Rambervillers, Epinal, Ognon und La Baivre, teil. Es folgten Gefechte bei Germigney und La Marche, bevor das Regiment in Richtung Dijon weiter vorging. Anschließend erfolgte die Expedition nach Chatillon und die Einschließung von Langres mit den Gefechten bei Foncegrive und Longeau. Ende des Jahres 1870 befand sich das Regiment bei Besoul / Belfort. Das Jahr 1871 brachte weitere Gefechte bei Villersexel, Chavanne, sowie die Schlacht an der Lisaine. In Erinnerung an die Kämpfe des Jahres 1870 / 1871 und seiner Angehörigkeit zum „Korps Werder“ erhielt das Regiment im Jahre 1889 den Beinamen „Graf Werder“. Nach dem Waffenstillstand und Friedensvertrag von Versailles kehrte das Regiment nach Deutschland zurück und wurde nunmehr in Trier stationiert. Bereits 1876 erfolgte die Verlegung nach Saarlouis, wo das Regiment bis zum Kriegsausbruch stationiert blieb. Bis zum Jahre 1913 gehörte das Regiment dem VIII. Armeekorps an, wurde in diesem Jahr jedoch dem XVI. Armeekorps zugeteilt. 
Unmittelbar nach der Mobilmachung im August 1914 übernahm das Regiment zunächst den Bahnschutz im lothringischen Aufmarschgebiet und rückte am 07. August 1914 in das Versammlungsgebiet des XVI. Armeekorps, welches zur 5. Armee angehörte und sich zwischen Arlon und Diedenhofen zu versammeln. Am 21.08.1914 begann der Vormarsch in Richtung französische Grenze.  Während des I. Weltkrieges kämpfte das Regiment an folgenden Fronten:

22.08.1914 – 24.08.1914           
Kämpfe bei Beuvillers-Audun le Roman, Malavillers, Longwy.

25.08.1914 – 26.08.1914           
Kämpfe an der Maas, Rechicourt, Spincourt.

27.08.1914 – 10.09.1914           
Kämpfe um Baubecourt-Fleury, Amblaincourt, Wald von Chanel, Seraucourt.

10.09.1914 – 13.09.1914           
Kämpfe bei Fleury, Clermont, Barennes, Apremont, Montfaucon.

14.09.1914 – 21.09.1914           
Abwehrkämpfe bei Montfaucon-Malancourt.

22.09.1914 – 24.09.1914           
Schlacht von Varennes (Bois de Chèhèmin, Bèry, Bois de Cheppy).

25.09.1914 – 01.10.1914           
Einmarsch in die Argonnen

02.10.1914 – 09.02.1915
Stellungskrieg in den Argonnen (Barricade Pavillon, St.Hubert-Rücken, Rheinbaden-Höhe
und Höhe St.Hubert)

10.02.1915 – 24.02.1915
Verlegung des III.Bataillons in die Champagne nach Somme Py, Tahure , anschließend
Rückkehr in die Argonnen.

01.03.1915 – 20.03.1915
Kämpfe bei Baucquois, Cheppy.

20.03.1915 – 20.09.1915
Stellungskrieg in den Argonnen.

20.09.1915 – 25.09.1915
Verlegung in die Champagne und Divisionsreserve

26.09.1915 – 15.03.1916
Kämpfe bei Cernay (Kanonenberg, Steilhang Höhe 191,Briquetterie- und Jordanstellung).

März 1916 – August 1916
Stellungskämpfe in den Argonnen.

Sept.1916 – 30.10.1916
Kämpfe bei Verdun, Abschnitt Thiaumont-Fleury.

30.10.1916 –10.11.1916
Ruhetage

10.11.1916 – 04.12.1916
Stellungskrieg in den Vogesen, Abschnitt Donon-Straße Saal-Provenchéres.

04.12.1916 – 04.02.1917
Ruhe- und Ausbildungstage in der Gegend von Mörchingen, Heeresreserve in der Gegend
von Trieux und später  bei Chambley / Mars la Tour, westlich Metz.

05.02.1917 –12.03.1917
Stellungskrieg in den Argonnen

13.03.1917 – 16.04.1917
Eingreifreserve Raum Rethel, Le Châtelet  bei Reims.

16.04.1917 – 24.04.1917
Doppelschlacht Aisne-Champagne, Kämpfe am Brimont.

24.04.1917 – 20.07.1917
Kämpfe am Brimont und Ende der Aisen-Champagne-Schlacht.

24.07.1917 – 07.08.1917
Eingreifreserve und Verlegung nach Flandern (Ypern).

11.08.1917 – 26.08.1917
Kämpfe im Abschnitt Hooge, Gheluvelt und Herenthage-Park / Flandern.

26.08.1917 – 10.09.1917
Ruhetage in Lothringen.

10.09.1917 – 28.10.1917
Verlegung in den Abschnitt Flirey, südlich Thiaucourt zwischen Maas und Mosel.

28.10.1917 – 20.11.1917
Ruhetage, Eingreifreserve.

20.11.1917 – 29.11.1917
Tankschlacht von Cambrai.

30.11.1917 – 02.12.1917
Angriffsschlacht bei Cambrai.

05.12.1917 – 31.12.1917
Ruhetage.

07.01.1917 –04.03.1918
Stellungskämpfe nördlich der Ailette.

07.03.1918 – 21.03.1918 Ruhetage.

21.03.1918 – 06.04.1918
Große Schlacht in Frankreich, Kämpfe bei St.Quentin-La Fère, am Crozat-Kanal, Kämpfe
südwestlich Noyon und Suzoy,

06.04.1918 – 23.04.1918
Stellungskämpfe westlich Noyon im Abschnitt Lagny.

23.04.1918 – 30.04.1918 
 Ruhetage.

04.05.1918 – 20.05.1918           
Stellungskämpfe an der Oise östlich Noyon.

20.05.1918 – 26.05.1918           
Armeereserve.

27.05.1918 – 13.06.1918           
Angriffsschlacht von Soissons.

13.06.1918 – 04.07.1918           
Stellungskämpfe westlich Soissons im Abschnitt Amblény.

05.07.1918 – 17.07.1918           
Eingreifreserve südlich Soisson.

18.07.1918 – 25.07.1918
Abwehrschlacht von Soissons, Pariser Berg südwestl. Soisson.

18.08.1918 – 22.08.1918
Abwehrschlacht zwischen Oise und Aisne,

23.08.1918 – 06.09.1918
Kämpfe am Oise-Kanal südlich Bac d`Arblingcourt, Rückzug auf die Siegfriedstellung.

06.09.1918 – 24.09.1918
Kämpfe vor der Siegfriedstellung bei Servais.

25.09.1918       
Abtransport nach St.Quentin.

27.09.1918 – 10.10.1918
Abwehrschlacht zwischen Cambrai und St.Quentin. Rückzug auf den Sambre-Oise-Kanal.

10.10.1918 – 04.11.1918
Kämpfe an der Hermannstellung.

04.11.1918 – 11.11.1918
Rückzugskämpfe an der Antwerpen-Maas-Stellung.

12.11.1918 – 24.12.1918
Rückmarsch nach Deutschland.
 
Das Regiment überquerte am 20.11.1918 die Grenze nach Deutschland und wurde nach Delitzsch verlegt, wo nachfolgend die Demobilisierung durchgeführt wurde. Als offizieller Auflösungstag gilt der 15.04.1919. Am 21.12.1918 wurde eine Freiwilligen-Abteilung unter Hauptmann Windeck (50 Mann) in Mühlhausen / Thüringen aufgestellt, die Ende Dezember zum Freikorps Hasse überführt wurde.

 
Unterstellung / Zuteilungen des Regimentes und einzelner Bataillone während des Krieges:

Unterstellungen:

02.08.1914 – 24.09.1915           
 86. Infanterie-Brigade, 34. Infanterie-Division

16.03.1916 – 03.11.1916           
86. Infanterie-Brigade, 34. Infanterie-Division

04.11.1916 – 22.12.1918           
68. Infanterie-Brigade, 34. Infanterie-Division

 
Zuteilungen:

30.09.1914 – 06.10.1914           
33. Infanterie-Division

17.08.1916 – 02.09.1916           
 Brigade Lippe, Argonnen-Division

09.03.1917 – 12.03.1917           
13. Landwehr-Brigade, 34. Infanterie-Division

11.08.1917 – 18.08.1917           
52. Reserve-Division

18.07.1918 – 24.07.1918           
11. bayerische Infanterie-Division

28.02.1915 – 20.03.1915           
I.Btl. zur 33. Infanterie-Division

01.03.1915 – 02.03.1915           
I.Btl. zum Infanterie-Regiment Merkatz

25.09.1915 – 04.10.1915           
I.Btl. zur 9. Landwehr-Division

04.10.1915 – 15.03.1916           
I. Btl. zur 21. Reserve-Division

02.01.1917 – 14.01.1917           
I.Btl. zur 54. Infanterie-Divison

09.02.1915 – 17.02.1915
III.Btl. zur 38. Reserve-Infanterie-Brigade, 2.Garde-Reserve-Division

17.02.1915 – 22.02.1915
III.Btl. zum Infanterie-Regiment Merkatz

26.09.1915 – 15.03.1916
Stab, II.Btl., III.Btl. zur 21.Reserve-Division

28.10.1914 – 22.02.1915
7. und 8. Kompanie zur 13. Landwehr-Brigade, 33. Infanterie-Division

Literatur:
Geschichte des 4. Rheinischen Infanterie Regimentes 1815 – 1884
D.Paulitzky / R. v. Moedtke, Verlag Mittler & Sohn, Berlin 1884

B. von Quistorp, Die kaiserlich – russisch – deutsche Legion,
Berlin 1860

O. Paulitzky, Geschichte des Infanterie-Regimentes 30,
Berlin 1884

M. von Szepanski, Geschichte des Infanterie-Regimentes 30,
Berlin 1886

Ernst Schmidt, Geschichte des Regimentes 30 im Weltkriege,
Oldenburg 1932

Ernst Schmidt, die aktiven Offiziere des Regiments Graf Werder von 1812-
1912, Selbstverlag des Regiments, Saarlouis 1912

Schmidt von Woedtke, die Geschichte des Infanterie – Regimentes 30, 4.
Rheinisches 1914 – 1918, Berlin 1929

Beamish, Geschichte der königlich deutschen Legion,
Berlin 1837

G. Kentenich, Geschichte der Stadt Trier,
Trier 1915

E. von Conrady, Das leben des großen August von Werder,
Berlin 1889

 

 

 

 

 
 

Mittwoch, 22. Mai 2013


Infanterie-Regiment 29
(3. Rheinisches von Horn )


Stiftungstag:                      
05.12.1813

Errichtet:                             
31.05.1815 in Düsseldorf

Auflösungstag:                 
14.12.1918 in Leer (am 01.05.1919 aufgelöst)

Garnisonsstandorte:           
1815 - 1817 Stab Koblenz, II. Bataillon Ehrenbreitstein Füsilierbataillon Andernach
1817 - 1818 Thionville
1818 - 1819 Stab I. Bataillon Koblenz, II. Bataillon  Ehrenbreitstein, Füs.Btl. Jülich u. Düren
1819 - 1820 Stab I. Bataillon Koblenz, II. Bataillon Mainz, Füsilierbataillon Jülich und Düren
1820 - 1821 Stab I. Bataillon Koblenz, II. Bataillon Mainz, Füsilierbataillon Aachen u. Düren
1821 - 1833 Saarlouis
1833 - 1848 Stab I. und II. Bataillon Koblenz, Füsilierbataillon Trier, Koblenz und Köln
1848 - 1918 Rheinland

Feldzüge:                           
1813 - 1815 Krieg gegen Frankreich, Ligny, Belle-Alliance (Waterloo)
1849 Kämpfe in Baden (Kuppenheim, Waghäusel)
1866 Krieg gegen Österreich (Münchengrätz, Königgrätz)
1914 - 1918   I. Weltkrieg

Armeekorps:                     
VIII. Armeekorps                         
16. Divison, 31. Infanteriebrigade zusammen mit Infanterie-Regiment 69

Uniform:
Uniform 1915 (Armeeverordnungsblatt Nr. 44 vom 02.10.1915, 49. Jahrgang): Feldgrauer Waffenrock, Vorstöße vorn herunter und an den Taschenleisten ponceaurot, Stehkragen, Ärmelaufschläge, Ärmelpatten ebenfalls ponceaurot, Schulterklappen mit roten Abzeichen und hellblauen Vorstößen, blanke Knöpfe.

Regimentsgeschichte:

Das Regiment geht wie Infanterie – Regiment 28 auf die bergischen Einheiten zurück. Nach dem Feldzug gegen Graudenz, Danzig und Stralsund wurden aus den zurückgekehrten Soldaten im Jahre 1807 in Düsseldorf zwei neue Regimenter gegründet In den folgenden Jahren kämpfte das Regiment auf französischer Seite in Spanien und nahm am Russlandfeldzug teil (vgl. Ausführungen zu IR 28). Mit der Befreiung des Landes von der französischen Besatzung erfolgte die Übernahme der bergischen Einheiten in die preußische Armee (1813). Das 1. Infanterie – Regiment erhielt die Nr. 28 während dass 2. Infanterie – Regiment und das Grenadier – Bataillon zum Infanterie – Regiment Nr. 29 vereinigt wurden.
Am 03.02.1814 wurde das Regiment zum V. deutschen Armeekorps verlegt, welches zu dieser Zeit Mainz belagerte, die bis in den Juni 1814 andauerte. Im April 1815 befand sich das Regiment im Raum Aachen und nahm anschließend am Feldzug gegen Napoleon teil. Am 16. Juni 1815 nahm das Regiment an den Kämpfen bei Ligny und am 18. Juni 1815 an der Schlacht von Belle - Alliance (Waterloo) teil. Nach der Verfolgung der französischen Armee und kehrte das Regiment im Dezember 1815 nach Koblenz zurück. Die Jahre zwischen 1815 und 1849 waren Friedensjahre. Im Jahre 1849 wurde das Füsilierregiment des IR 29 zur Niederschlagung des Aufstandes in Baden abkommandiert und war an den Kämpfen um Michelstadt (28.06.1849) beteiligt. Eine erneute Friedensperiode waren die Jahre zwischen 1849 und 1865. Das Jahr 1866 brachte den Feldzug gegen Österreich und die Teilnahme an der Schlacht von Königgrätz. Nach wenigen Friedensjahren nimmt das Regiment am Deutsch – Französischen Krieg von 1870/71 teil. Im Juli / August 1870 befindet sich das Regiment im Verband des VIII. Armeekorps im Saarland in Bereitstellung. Während des Krieges nimmt das Regiment an den Kämpfen bei Gravelotte (August 1870) und der Einschließung von Metz (August-September 1870) teil. Es folgte der Winterfeldzug in Nordfrankreich mit den Schlachten von Amiens (November 1870), an der Hallue (Dezember 1870) sowie der Belagerung von Peronne (Dezember 1870 bis Januar 1871) und weiteren Gefechten bei Tincourt (17.01.1871) und St. Quentin (19.01.1871). Das Regiment verblieb noch einige Zeit in Frankreich bevor es im Juli 1871 seine Garnison nach Koblenz zurückkehrte. Später wurden die Bataillone des Regimentes in verschiedene Garnisonsstandorte verlegt. Am 27.01.1889 wird dem Regiment durch Kaiser Wilhelm II. der Beiname „von Horn“ verliehen. Die Friedensjahre von 1871 – 1914 waren mit den üblichen personellen Veränderungen und Manövern angefüllt.
Im Juni 1914 nahm das Regiment an den Bataillons, Regiments und Brigade – Übungen teil und befand sich auf dem Übungsplatz Elsenborn in der Eifel. Anschließend sollte das Regiment am großen Kaisermanöver teilnehmen, welches jedoch durch den Ausbruch des I. Weltkrieges ersetzt wurde. Der große Krieg begann für das Infanterie – Regiment Nr. 29 zunächst mit dem Vormarsch nach Luxemburg, wo es bei der Stadt Luxemburg Stellung bezog. Während des Krieges wurde das Regiment an folgenden Frontabschnitten eingesetzt.

02.08.1914 – 19.08.1914
Vormarsch nach Luxemburg und Einrichtung von Verteidigungsstellungen.

20.08.1914 – 24.08.1914
Vorrücken in Belgien über Bastogne, Tellin, Wellin, Gedinne und Schlacht von Neufchateau,
Einnahme von Orchimont

24.08.1914 – 11.11.1914
Weiteres Vorrücken nach Frankreich, Schlacht von Donchery (26-29.08.), von der Maas zur
Aisne (29.08.-02.09.), Schlacht bei Montgon – Le Chesne (30.08.), Gefecht bei Somme-Py
– Souain (02./03.09.), von der Aisne zur Marne (02.09.-05.09.1914), Marneschlacht (Vitry le
Francois 06.09.-10.09.), Rückzug und Schlacht bei Mesnil (26.09.), Übergang zum
Stellungskrieg und Kämpfe bei Tahure (ab 26.09.1914).

11.11.1914 – 12.12.1914
Verlegung nach Flandern und Stellungskrieg im Raum Langemarck – Poelkapelle.

12.12.1914 – 23.12.1914
Ruhephase im Elsaß bei Mühlhausen

24.12.1914 – 21.03.1915
Verlegung in die Champagne Raum Somme Py, Winterschlacht in der Champagne, Souain,
Perthes les Hurlus.

21.03.1915 – 14.05.1915
Ruhephase

15.05.1915 – 25.06.1915
Schlacht bei La Bassee und Arras

25.06.1915 – 01.07.1915
Ruhephase

01.07.1915 – 08.07.1915
Schlacht bei Chavonne und Soupir

09.07.1915 – 29.07.1915
Ruhephase

30.07.1915 – 21.10.1915
Kämpfe an der Aisne und bei Missy-sur-Aisne östlich Soissons

21.10.1915 – 26.07.1916
Kämpfe an der Aisne bei Chévillecourt-Nouvron

27.07.1916 – 06.08.1916
Schlacht an der Somme bei Chaulnes – Chilly

10.08.1916 – 25.08.1916
Schlacht an der Somme bei Thiepval – Pozières

30.08.1916 – 02.10.1916
Kämpfe an der Aisne bei Berry au Bac

08.10.1916 – 31.10.1916
Somme-Schlacht bei Sailly – Gailliselle

31.10.1916 – 16.11.1916
Frontabschnitt Pommieres nordwestlich Soissons
 
Genaue Informationen zu den Frontabschnitten nach November 1916 war aufgrund
der nicht einsehbaren Regimentsgeschichte nur eingeschränkt möglich.
Das Regiment war 1916-1917 an der Ostfront (Kowel, Styr-Stochod) und anschließend wieder an der Westfront (Aisne – Champagne – Verdun – Flandern und Artois) eingesetzt. Im letzten Kriegsjahr wurde das Regiment in Flandern im Artois, bei Ypern, La Bassé, Monchy, Bapaume, Armentieres, Lens und an der Antwerpen-Maas-Stellung eingesetzt.
 
Unterstellung / Zuteilungen des Regimentes und einzelner Bataillone während des Krieges:

Unterstellungen:

02.08.1914 – 13.11.1914           
31. Infanterie-Brigade, 16. Infanterie-Division

13.11.1914 – 23.12.1914           
31. Infanterie-Brigade, Division Fuchs

25.12.1914 – 10.01.1915           
31. Infanterie-Brigade, 16. Infanterie-Divison

10.01.1915 – 05.02.1915           
31. Infanterie-Brigade, Division Winkler

05.02.1915 – 06.10.1916            
31. Infanterie-Brigade, 16. Infanterie-Division

07.10.1916 – Dez. 1918           
30. Infanterie-Brigade, 16. Infanterie-Division

Zuteilungen:

06.12.1914 – 09.12.1914           
unbekannt zugeteilt

03.01.1915 – 09.01.1915           
Brigade Hake, 16. Infanterie-Division

26.11.1916 – 01.12.1916           
80. Infanterie-Brigade, 15. Infanterie-Division

30.08.1916 – 02.10.1916           
I.Btl. zur 32. Infanterie-Division

12.06.1915 – 15.06.1915           
II.Btl. zur 15. Infanterie-Division

Literatur:

A. Börckel, Mainz als Festung und Garnison, Mainz 1913

E. Dösseler, Überlieferungen im Großherzogtum Berg, Mitteilungen der Westdeutschen
Familiengeschichte 1935 Heft 9

A. Gebauer, Geschichte des Infanterie-Regimentes 29,
Trier 1865

R. Wellmann, Das Offizierskorps des Infanterie-Regimentes 29,
Berlin 1890

R. Wellmann, Geschichte des Infanterie-Regimentes 29,
Trier 1894

J. Melchers, Stammliste der Offiziere des Regimentes 29,
Trier 1901

Das Infanterie-Regiment 29 im Weltkriege,
Berlin 1929

Woringer, Mohren als Musiker im Inf. Reg. 29, Zeitschrift für Uniformkunde,
Heft 97, 1937

M. Quebnow, Denkwürdigkeiten aus dem Leben des Generals von Hüser,
Berlin 1877

Verzeichnis der Mitglieder der Vereinigung der Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten des
ehemaligen Königlich Preußischen Infanterie-Regimentes von Horn (3.Rheinisches) Nr. 29,
Koblenz 1939