Montag, 16. September 2013

Pionierbataillon 30

(3. Rheinisches )

 

Stiftungstag:                      
04.07.1913  

Errichtet:                            
01.10.1913 Koblenz / Ehrenbreitstein

Auflösungstag:                       
1919 in Haste

Garnisonsstandorte:       
1913-1914 Koblenz

Feldzüge:                            
1914-1918 I. Weltkrieg

Armeekorps:                     
VIII. Armeekorps                         


Uniform:
Uniform 1915 (Armeeverordnungsblatt Nr. 44 vom 02.10.1915, 49. Jahrgang): Waffenrock feldgrau, Vorstoß an den Taschenleisten und vorn herunter poncaeurot, blanke Knöpfe (Nickel), Stehkragen und Ärmelaufschläge schwarz, Vorstoß an den Ärmelaufschlägen ponceaurot, Schulterklappen schwarz mit roten Vorstößen.
 
Regimentsgeschichte:
Das 3. Rheinische Pionier – Bataillon Nr. 30 wurde am 01.10.1913 in Koblenz gegründet und gehörte damit zu den letzten neu gegründeten Einheiten vor dem großen Krieg. Die Regimentsgeschichte ist deshalb wie beim 2. Rheinischen Pionier Bataillon Nr. 27 weitgehend mit dem Kriegstagebuch des I. Weltkrieges identisch.

 
Weitere Einheiten des Bataillons:
Ab 01.08.1914 Errichtung des Pionier-Regimentes 30 mit zwei Bataillonen. Auflösung des Regimentes am 24.01.1917 und Aufteilung in die Pionier-Bataillone 222 und Reserve-Pionier-Bataillon 301.

Weitere Kriegsaufstellungen waren:

Reserve-Pionier-Bataillon 34 mit den Landsturm-Pionierkompanien 6, 9, 27, 28
Pionier-Kompanie 365
Scheinwerferzüge 233, 274, 293,
Reserve-Scheinwerferzug 39
Handscheinwerfertrupps 44, 72, 118, 204
Schwere Minenwerfer-Abteilungen 5, 20, 76
Minenwerferzug der Sturmkompanie 18
Minenwerfer-Kompanien 197, 403, 453
Straßenbau-Inspektion 10
Sturm-Bataillon 10


Gefechtskalender I. Pion. Bat. 30

1914              
Vormarsch durch Luxemburg und Belgien, Neufchateau, Fort des Ayvelles, an der Marne, in der Champagne, Argonnen, bei Ripont

1914                         
Oktober 1914 bis Mai 1915 vor Verdun, Bois d`Ailly, St. Mihiel, Caures- Wald, in den
Argonnen, Vauquois-Boureuilles, Herbstschlacht in der Champagne, Briquetterie-Stellung,
Kanonenberg

1916              
Januar 1916 bis März 1917 Angriff gegen Verdun, Douaumont, „Kleiner Balken“

1917              
Auflösung des Regimentes Anfang Februar, Truppenübungsplatz  Jeumont bei Maubeuge, Champagne

1918              
Ypern, Dixmuiden, Mametzwald, Longueval, Armetières, Tourcoing-Roubaix, Hermannstellung, ab 14.11.1918 Rückmarsch in die Heimat nach Haste bei Osnabrück und Demobilmachung

 
Gefechtskalender II. Btl.Pi. 30

1915                          
Etain-Fresnes-Combres,

27.06.  – 05.07.           
Les Eparges

03.06.                         
in den Argonnen, Angriff gegen Labordère, später vor Verdun, Etain, Kanonenberg, Bois de
Cerney

02.10.                        
Champagne und später Herbstschlacht in der Champagne

1916                          
Januar bis September Angriff gegen Verdun (bis März 1917),

24.12.                        
Woevre-Ebene, Einnahme der Werke Bezonvaux und Hardaumont, Angriff auf Dorf und Fort Vaux
                        

1918                          
Vauquois, am Aisne-Marne-Kanal, Fort Thierry, an der Vesle

10.07. 1918              
vor Reims, bei Soissons und Laon, später bei Hirson, Villers le Four und Couvin

09.12.1918               
Demobilmachung in Haste

Nach dem Waffenstillstand in Philippeville, Bau einer schweren Kolonnenbrücke über den Rhein bei Mehlem-Königswinter

Literatur:

Paul Henrici, Das Ehrenbuch der Pioniere,
Berlin 1932

K.Witte, Das 3. Rheinische Pionier-Bataillon Nr. 30,
Oldenburg 1928

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 12. September 2013

Pionierbataillon 27

(2. Rheinisches )

 

Stiftungstag:                      
29.06.1912  

Errichtet:                            
 01.10.1912 Trier     

Auflösungstag:                       
1919 im Raum Genthin

 
Garnisonsstandorte:           
1912-1914  Straßburg im Elsaß
1914           Trier (ab 31.07.1914)


Feldzüge:                            
1914-1918 I. Weltkrieg


Armeekorps:                     
XXI. Armeekorps                         
31. und 42. Division

 
Uniform:
Uniform 1915 (Armeeverordnungsblatt Nr. 44 vom 02.10.1915, 49. Jahrgang):
Waffenrock feldgrau, Vorstoß an den Taschenleisten und vorn herunter poncaeurot, blanke Knöpfe (Nickel), Stehkragen und Ärmelaufschläge schwarz, Vorstoß an den Ärmelaufschlägen ponceaurot, Schulterklappen schwarz mit roten Vorstößen.

 
Weitere Einheiten des Bataillons:
Scheinwerferzug, errichtet 01.10.1913

Scheinwerferzug 27, aufgestellt 02.08.1914

Divisions-Brückentrains 31 und 42, 02.08.1914

Korps-Brückentrain 21, 02.08.1914

Divisions-Brücken-Train 75, errichtet am 21.12.1914

Reserve-Pionier-Kompanie 75, errichtet am 21.12.1914

Pionier-Kompanie 275, errichtet 29.10.1915

Pionier-Kompanie 287, errichtet 21.01.1916

Pionier-(Minen)-Kompanie 325, 326 und 327, errichtet am 04.07.1916

Pionier-Kompanie 336, errichtet 29.08.1916

Pionier-Kompanie 345, errichtet 29.09.1916

Pionier-Kompanie 366, errichtet 08.12.1916

Pionier-(Minen)-Kompanie 410, errichtet am 29.03.1917

Scheinwerferzug 111, errichtet am 02.03.1915

Scheinwerferzug 270, errichtet am 27.09.1915

 

Regimentsgeschichte:
Das 2. Rheinische Pionier – Bataillon Nr. 27 wurde zusammen mit einer Reihe weiterer Einheiten am 01.10.1912 aufgestellt, Stiftungstag war der 29.06.1912. Da bereits zwei Jahre nach der Gründung des Regimentes der I. Weltkrieg begann, umfasst die Regimentsgeschichte fast ausschließlich die Kriegszeit von 1914 – 1918. Das Regiment war dem XXI. Armeekorps unterstellt, welches die Regierungsbezirke Koblenz, Trier und Elsaß - Lothringen umfasste. Das Armeekorps hatte sein Hauptquartier in Saarbrücken und bestand aus der 31. und 42. Division.

Gefechtskalender: I. Btl. Pion. 27

1914                          
Schlacht in Lothringen, Dieuze, Lunèville, Gerberviller, an der Mortagne, Hattencourt,
südwestliche Pèronne, Lihons-Lihu, Stellungskrieg bei Chaulnes

1915           
Ab Januar an der Ostfront, Selionki südl. Schirwindt, Serskilas, Stellungskrieg am Narew,
Mariampol, südlich Kowno, Hanuszyski

1916           
Nördlich Wilna, ab Oktober am Narocz-See, Stellungsbau und Minenkrieg bei Wilna

1917           
Am Narocz-See, bei Wladimir Wolinsk, am Sereth, ab Mai wieder an der Westfront bei Lille,
Cirey, ab September im Osten Düna-Übergang, 03.09.-29.10. Besetzung der Inseln Oesel
und Dagö

1918           
bis September im Osten, Charkow, Ukraine, ab 11.10. wieder im Westen, Batilly westl.
Metz, ab November Rückmarsch und Demobilisierung in Genthin

 
Gefechtskalender: II. Btl. Pion. 27

1914                          
Westfront, Combreshöhe, Grande Tranchèe de Calonne, Priesterwald sw Metz, Sturm im
Wald von Aprèmont

1915           
Tahure, Stellungskrieg westl. Metz, Maashöhen südlich Verdun

1916           
Fort Vaux, Schlacht an der Somme, am Chemin des Dames, ab April in den Vogesen, Düna
– Übergang

1918           
Große Schlacht in Frankreich


Literatur:

Paul Henrici, Ehrenbuch der Pioniere,
Berlin 1932

von Eisenhart-Rothe, Die Tradition des Deutschen Heeres,
Heft 262

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 6. September 2013

Pionierbataillon 24

(2. Westfälisches)

 

Stiftungstag:                      
01.04.1908              

Errichtet:                            
 01.04.1908   

Auflösungstag:                       
Dezember 1918 Waldbröl           

 
Garnisonsstandorte:           
1908 – 1914   Köln

 
Feldzüge:                           
1914 – 1918   I. Weltkrieg      

 
Armeekorps:                     
VII. Armeekorps                         

                                               
Uniform:
Uniform 1915 (Armeeverordnungsblatt Nr. 44 vom 02.10.1915, 49. Jahrgang):
Waffenrock feldgrau, Vorstoß an den Taschenleisten und vorn herunter poncaeurot, blanke Knöpfe (Nickel), Stehkragen und Ärmelaufschläge schwarz, Vorstoß an den Ärmelaufschlägen ponceaurot, Schulterklappen schwarz mit roten Vorstößen.



Fahne des Pionier-Bataillons 24


Regimentsgeschichte:
Das 2. Westfälische Pionier-Bataillon Nr. 24 wurde am 01.04.1908 neuaufgestellt aus Kompanien der Pionier – Bataillone 4 (Magdeburg), 7 (Köln), 10 (Minden, und 11 (Hann. Münden). Am 01.10.1908 bezog das Bataillon die Boltenstern - Kaserne auf dem ehemaligen Exerzierplatz Mülheimer Heide in Köln-Riehl. Anlässlich der Gründung des Bataillons wurde dem ebenfalls in Köln stationierten Pionier- Bataillon Nr. 7 die Bezeichnung 1. Westfälisches Pionier-Bataillon Nr. 7 zugewiesen. Beide Bataillone waren seit 1909 in der Boltenstern - Kaserne stationiert. Aufgrund seiner harten und anspruchsvollen Ausbildung wurden erhielt das Bataillon den Beinamen „Bataillon Eisen“ Bei Kriegsausbruch wurde es durch eine 5. und 6. Kompanie auf Regimentsstärke aufgestockt und in das Pionier – Regiment Nr. 24 umgewandelt. Die Formationen des Bataillons / Regimentes waren in der Hauptsache an der Westfront eingesetzt und an fast allen bekannten Frontabschnitten eingesetzt. Nach dem Waffenstillstand im November 1918 kehrt das Pionier – Bataillon / Regiment in seine Garnisonsstadt Köln zurück und wird bei ausbrechenden Unruhen als Ordnungsmacht eingesetzt. Im Dezember 1918 erfolgt dann die Demobilisierung in Waldbröl. 
 
 
 
Fahnen der Kölner Garnison vor der Kommandantur 1908 in der Schaafenstraße
(Foto: Klaus Schlegel, Die Geschichte der Garnison und Festung Köln)
 

 

Literatur:

Anmerkung: Eine Geschichte des Bataillons scheint nicht verfasst worden zu sein.

Otto Wien / Anton Holzem, Geschichte der Stadt, Festung und Garnison Köln,
Verlag Bernard & Graefe, Köln 1959

Klaus Schlegel, Köln und seine preußischen Soldaten, Verlag J.P. Bachem Köln 1979

Pionierbataillon 8

(1. Rheinisches )

 
Stiftungstag:                      
27.03.1816

Errichtet:                            
27.03.1816

Auflösungstag:                       
01.10.1919 Koblenz

 Garnisonsstandorte:           
1816-1820   Mainz und Koblenz
1820-1824   Saarlouis
1824-1919    Koblenz

Feldzüge:                           
1849  Kämpfe in Baden
1864  Krieg gegen Dänemark
1866  Deutsch – Österreichischer Krieg
1870-1871 Deutsch – Französischer Krieg
1914-1918 I. Weltkrieg


Armeekorps:                     
VIII. Armeekorps                         
                              

Uniform:
Uniform 1915 (Armeeverordnungsblatt Nr. 44 vom 02.10.1915, 49. Jahrgang): Waffenrock feldgrau, Vorstoß an den Taschenleisten und vorn herunter poncaeurot, blanke Knöpfe (Nickel), Stehkragen und Ärmelaufschläge schwarz, Vorstoß an den Ärmelaufschlägen ponceaurot, Schulterklappen schwarz mit roten Vorstößen

 
Regimentsgeschichte:
Nach dem Frieden von Tilsit im Jahre 1807 wurde Preußen erlaubt, nicht mehr als 6 Pionier-Kompanien aufzustellen. Danach wurden zunächst nur 3 Pionier-Kompanien eingerichtet. Die 2. Feld-Pionier-Kompanie wurde im Jahre 1812 in Kolberg aufgestellt und wurde später als 1. Kompanie der 8. Pionier-Abteilung unterstellt. Die 8. Pionier-Abteilung nahm an den Kämpfen gegen Napoleon in den Jahren 1813-1815 teil. Am 20.04.1815 folgte die Aufstellung einer 9. Feld-Pionier-Kompanie aus der Stammtruppe der 2. Kompanie der 8. Pionier-Abteilung. Am 27.03.1816 wurden die bisher völlig selbstständigen Pionier-Kompanien in Pionier-Abteilungen zusammengefasst. Aus der 2. und 9. Feld-Pionier-Kompanie der 8. Pionier-Abteilung wurde das 1. Rheinische Pionierbataillon Nr. 8 gegründet. Als Garnisonsstandorte wurden Mainz und Koblenz festgelegt. Am 20.06.1820 wurde das Bataillon nach Saarlouis verlegt und am 10.08.1824 wieder nach Koblenz. Im Jahre 1849 nahm das Bataillon an den Kämpfen gegen die Aufständischen in Baden teil. In den Jahren zwischen 1850 und 1860 erfolgte die Aufstellung einer 3. Kompanie und aufgrund außenpolitischer Krisen mehrmals die Mobilmachung. Am 18.01.1861 wurde dem Bataillon die Fahne verliehen und kurze Zeit später die 4. Kompanie aufgestellt. Das Bataillon nahm 1866 im Verband der Elbarmee am Deutsch – Österreichischen Krieg teil, in dessen verlauf es umfangreiche Befestigungsarbeiten bei Dresden ausführte. Es folgte 1871 die Teilnahme am Deutsch-Französischen Krieg. Am 10.07.1871  kehrte das Bataillon wieder nach Koblenz zurück wo es bis zum Ausbruch des I. Weltkrieges stationiert blieb. Im Jahre 1913 wurde dem Bataillon ein Scheinwerferzug angegliedert. Im Verlauf des I. Weltkrieges war das Bataillon an folgenden Frontabschnitten im Einsatz:

I. Pi.Btl. 8

(Stab, 1., 2., 3., Kompanie PiBtl.8, Scheinwerferzug, Divisions-Brückentrain 15 und 16, Brückentrain VIII. Armeekorps, ab 03.04.1915 5. Kompanie)


22.08. – 23.08.1914
Schlacht bei Neufchateau, Porcheresse, Bièvre, Houdremont

24.08. – 29.08.1914
Schlacht an der Maas

30.08. – 05.09.1914
Verfolgung von der Maas zur Marne

06.09. – 12.09.1914
Schlacht an der Marne

13.09. – 19.12.1914
Stellungskämpfe in der Champagne

20.12. – 30.12.1914
Schlacht bei Perthes les Hurlus (1.Perthes-Schlacht)

31.12.14 – 07.01.1915
Stellungskämpfe in der Champagne

08.01. – 13.01.1915
Schlachte bei Perthes les Hurlus (2. Perthes-Schlacht)

14.01. – 31.01.1915
Stellungskämpfe in der Champagne

01.02. – 05.02.1915
Schlachte bei Perthes les Hurlus (3. Perthes-Schlacht)

06.02. – 15.02.1915
Stellungskämpfe in der Champagne

16.02. – 19.02.1915
Schlachte bei Perthes les Hurlus (4. Perthes-Schlacht)

21.02. – 20.03.1915
Winterschlacht in der Champagne

21.03. – 02.04.1915
Stellungskämpfe in der Champagne

12.05. – 30.06.1915
Schlacht bei La Bassèe und Arras (Schlacht an der  Loretto – Höhe)

01.07.15 – 20.11.1916
Kämpfe an der Aisne

06. - 26.10.1916 2. und 3. Kompanie des Pi.Btl. 8 und Minenwerfer-Kompanie 169 Schlacht
an der Somme

27.09. – 15.10.1916 1. und 5. Kompanie des Pi.Btl. 8, Scheinwerferzug und Minenwerfer-
Kompanie 15, Schlacht an der Somme

16.11.16 – 11.02.1917 1. und 5. Kompanie des Pi.Btl. 8, Scheinwerferzug und Minenwerfer-
Kompanie 15, Divisions-Brückentrain 15, Stellungskämpfe am oberen Styr-Stachod.

24.11.16 – 11.02.1917 2. und 3. Kompanie Pi.Btl. 8, Scheinwerferzug 293, Minen-werfer-
Kompanie 169, Divisions-Brückentrain 16, Stellungskämpfe am oberen Styr-Stachod.


11.02.1917                          
Aufteilung des Pionier-Bataillons in:
Pionier-Bataillon 8 und Pionier-Bataillon 125

Bis dahin zeitweise zugeteilte Einheiten:

19.05.-10.10.1915  
Minenwerfer-Abteilung 126

20.06.-10.10.1915  
Schwere Minenwerfer-Abteilung 21

10.02.-10.10.1915  
Schwere Minenwerfer-Abteilung VIII

ab 10.10.1915 Minenwerferkompanie 15, 16.01.-03.09.1916   Minenwerferkompanie 16

 12.02. – 20.05.1917
Stellungskämpfe am oberen Styr-Stachod.

27.06. – 02.09.1917
Schlacht in Flandern

04.12.17 – 31.03.1918
Stellungskämpfe in Flandern

01.04.18 – 08.04.1918
Stellungskämpfe in franz. Flandern

05.08.18 – 25.08.1918
Kämpfe vor Ypern – La Bassèe

27.08.18 – 02.09.1918
Schlacht bei Monchy – Bapaume

22.09.18 – 14.10.1918
Kämpfe bei Armentières – Lens

15.10.18 – 19.10.1918
Kämpfe zwischen Deule-Kanal und Schelde

26.10.18 – 04.11.1918
Kämpfe an der Hermannstellung

05.11.18 – 11.11.1918
Rückzugskämpfe vor der Antwerpen-Maas-Stellung

                                              
II. Pi.Btl. 8

(Stab, 4. Kompanie und 1., 2. Reserve-Kompanie PiBtl.8, Reserve-Divisions-Brückentrain 15 und 16, Brückentrain VIII. Armeekorps, ab 17.03.1915 die 6. Kompanie)


22.08.14 – 23.08.1914           
Schlacht bei Neufchâteau

24.08.14 – 29.08.1914           
Schlacht an der Maas

30.08.14 – 05.09.1914           
Verfolgungskämpfe Maas – Marne

06.09.14 – 12.09.1914           
Marneschlacht

13.09.14 – 19.12.1914           
Stellungskämpfe in der Champagne

20.12.14 – 30.12.1914           
Schlacht bei Perthes les Hurlus

31.12.14 – 07.01.1915           
Champagne

08.01.15 – 13.01.1915           
2. Schlacht bei Perthes les Hurlus

14.01.15 – 31.01.1915           
Stellungskämpfe in der Champagne

01.02.15 – 05.02.1915           
3. Schlacht bei Perthes les Hurlus

06.02.15 – 15.02.1915           
Stellungskämpfe in der Champagne

16.02.15 – 19.02.1915           
4. Schlacht bei Perthes les Hurlus

21.02.15 – 20.03.1915           
Winterschlacht in der Champagne

21.03.15 – 21.09.1915           
Stellungskämpfe in der Champagne

09.04.15 – 20.05.1915           
Kämpfe zwischen Maas und Mosel

22.09.15 – 18.10.1915           
Herbstschlacht in der Champagne

20.10.15 – 19.10.1916           
Kämpfe an der Aisne

(vom 03.04.-19.10.1916 ohne Stab, 4., 6., und 1. Reserve-Komp.)

06.04.16 – 09.09.1916           
Schlacht um Verdun (Stab, 4., 6., 1. Res.Komp.)

07.04.16 – 12.04.1916           
Kämpfe um den Mort Homme und Bethicourt (Stab, 4., 6., 1. Res.Komp.)

19.05.16 – 20.05.1916           
Kämpfe um den Mort Homme (nur 1. Reserve-Kompanie)

24.05.16 – 29.05.1916           
Erstürmung von Cumières und der Cazurttes-Höhe (nur 4. Kompanie)

09.09.16 – 20.11.1916           
Stellungskämpfe vor Verdun (4., 6. Kompanie bis 25.10. und 1. Res.Komp. bis 02.10.)

21.10.16 – 23.11.1916           
Schlacht an der Somme (2. Reserve-Komp., Minenwerfer-Kompanie 216, und Reserve-Scheinwerferzug 8, ab 05.11. mit 1. Res.Komp. und ab 21.09. mit Minenwerfer-Komp. 215, Scheinwerfer-Zug 257 und Reserve-Brückentrain 15)

27.11.16 – 25.01.1917           
Stellungskämpfe an der Somme (4., 6. Kompanie, Minenwerfer-Kompanie 215, Schein-
werfer-Zug 257, Reserve-Brückentrain 15)

28.11.16 – 25.02.1917           
Kämpfe an der Aisne, (1. und 2. Reserve-Kompanie, Minenwerfer-Komp.216 und Reserve-Scheinwerfer-Zug 8)

 Am 25.02.1917 wird das II. Pi.8 aufgelöst. Aus dem personal werden die Pionier-Bataillone 315 und 316 gegründet.

                       
Literatur:

Schüler, Geschichte des Pionier-Bataillons 8,
Koblenz 1883

Günther Rückbeil, Geschichte des 1. Rheinischen Pionierbataillons 8 im Weltkrieg 1914-
1918, Verlag Gerhard Stallin, Berlin, Oldenburg 1926

von Sachs, Geschichte des Pionierbataillons 8 von der Gründung bis 1914,
Berlin 1929